Herzlich Willkommen auf der Seite des Heimatvereins Marbach.
Schön, dass Sie bei uns reinschauen.
Termine 2026
Veranstaltungen für Besucher:
- 17.5.26, von 13:00 bis ca. 15:00 Uhr: geführte Wanderung
- 28.6.26, von 14:00 bis 16:00 Uhr: Museumsscheune geöffnet *)
- 26.7.26, von 14:00 bis 16:00 Uhr: Museumsscheune geöffnet *)
- 30.8.26, von 14:00 bis 16:00 Uhr: Museumsscheune geöffnet *)
- 26. und 27.9.26: Erntedankfest
- 28.11.26: 10. Marbacher Lichterfest, Bürgerhof Marbach
*) Anschrift: Hauptstraße 129, 09661 Striegistal, OT Marbach
Das Wanderziel und die Themen an den Öffnungstagen der Museumsscheune werden noch bekannt gegeben.
Wenn du auch an der Geschichte von Marbach interessiert bist oder uns beim Erntedankfest oder Lichterfest unterstützen möchtest, bis du auf unseren nächsten Vereinssitzungen, die jeden letzten Mittwoch im Monat in der Marbacher Gaststätte „Goldener Anker“ auf der Hauptstraße 87 in 09661 Striegistal, OT Marbach stattfinden, willkommen. Gern nehmen wir weitere Mitglieder in unseren Verein auf.
Veranstaltungen für Vereinsmitglieder:
- 28.01.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 25.02.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 25.03.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 28.03.26, 8:30 Uhr: Frühjahrsputz
- 29.04.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 27.05.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 24.06.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 29.07.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 26.08.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 23.09.26, 18:00 Uhr: Treffen iin der Museumsscheune, Marbach
- 28.10.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
- 25.11.26, 19:00 Uhr: Treffen im Goldenen Anker, Marbach
Verein Heimatgeschichte Marbach e. V.
Wir wollen Altes aus unserem Dorf bewahren und aktuelle Veränderungen dokumentieren. Inzwischen ist eine stattliche Anzahl an Dokumenten sortiert und aufbewahrt.
Das Herzstück ist die Museumsscheune mit einem riesigen Fundus an vor allem landwirtschaftlichen Geräten aus vergangenen Zeiten sowie Gegenständen des täglichen Bedarfs, von Küchenutensilien über Kleidung bis hin zu Möbeln. Themenbezogen werden die Dinge in einer Dauerausstellung und verschiedenen Wechselausstellungen gezeigt.
Die Vereinsgründung erfolgte am 18.10.2000 von 10 Mitgliedern, die Mitgliederzahl ist inzwischen auf über 30 gestiegen. Unsere engagierte Vorsitzende ist von Anbeginn Frau Elke Schrell.
Traditionell führen wir jedes Jahr am letzten Septemberwochenende das Erntedankfest in und vor der Museumsscheune durch sowie am ersten Adventssonnabend das Lichterfest auf dem Bürgerhof.
An den letzten Sonntagen von Juni bis August ist die Museumsscheune für Besucher geöffnet. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gibt es interessante Veranstaltungen/Vorträge.
Ein paar Meilensteine aus der Geschichte des Vereins:
29.09.2001 Erstes Erntedankfest in der Scheune der Kirche
09.12.2001 Weihnachtsausstellung in der Scheune bei Fam. Götze
2003 Bau der Holzbogenbrücke über den Falkenbergbach zum Turnhallenplatz
20./21.9.2003 Erstes Erntedankfest in der Scheune bei Fam. Götze
2004 Bau der Verkaufsstände auf der Tenne für das Erntedankfest
27.11.2004 Besuch der sächsischen Weinkönigin zur Weihnachtsausstellung
2007 Ausbau der Kornkammer als Küche mit Sitzplätzen
10.05.2008 Einbau von der alten Tür der Post (Fam. Kraft) in die Kornkammer
2008 Aufbau des Orgelprospektes der Jehmlich-Orgel aus der Kirche in der Scheune
2010 Neues Vereinslogo
2010 Anschaffung unserer Vereinsfahne, erstes Erntedankfest mit großem Zelt
2011 Einweihung Mühlweg
2014 Festumzug 750 Jahre Marbach
2016 zwei Verkaufsstände für das Lichterfest mit dem JRK gebaut
2017 3. Verkaufsstand für das Lichterfest mit dem JRK gebaut
09.07.2022 Erstes Sommerfest auf dem Bürgerhof
2023 Ersatzneubau der Brücke über den Falkenbergbach
2025 25 Jahre Heimatverein
Chronik von Marbach bei Altzella von 1264 bis zur Gegenwart
|
1264 |
Erste urkundliche Erwähnung der Marbacher Kirche und des Pfarrers Gieselbert. Marbach als Marchbach geschrieben[7]. |
|
1330/1357 |
Marbach als Martbach urkundlich belegt[7] |
|
1548 |
Aufhebung des Klosters Altzella Anschließend gehörte Marbach als Amtsdorf bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Nossen.2) |
|
1618-1648 |
30-jähriger Krieg |
|
1632/33 |
In diesen 2 Jahren starben 322 Einwohner des Ortes an der Pest |
|
1642 |
Alle Einwohner des Ortes sind vor den Schweden geflüchtet |
|
1694 |
In Gersdorf arbeiten 179 Bergleute, darunter viele Marbacher |
|
1698-1708 |
Bergbau in Marbach (Donats Erbstollen) |
|
1706/07 |
Nordischer Krieg |
|
18.09.1706 |
Die Schweden plündern in Marbach |
|
1745 |
Bau der Obermarbacher Rösche 1400 Lachter, (1 Lachter etwa 2 m), |
|
1756-1763 |
7-jähriger Krieg |
|
09.11.1759 |
Kämpfe bei Marbach (General Fink) |
|
21.10.1762 |
General Seydlitz in Marbach |
|
1770 |
Umbau der Kirche |
|
1790-1818 |
Bau der Rosentalrösche |
|
1790 |
Bauernunruhen – Marbacher Bauern zogen mit Bürgern aus Roßwein vor das Gersdorfer Schloss und forderten Abschaffung der Frondienste. |
|
1800 |
Obermarbach hatte 28 Bauern, 6 Gärtner und 12 Häusler auf Gemeindeland, Mittelmarbach bestand aus 20 Bauern, 5 Gärtnern, 13 Häuslern auf Gemeindeland und zwei Häuslern auf ehemaligen Bauernland. In Niedermarbach gab es 14 Bauern, 14 Gärtner und 14 Häusler auf Gemeindeland. Im Rosenthal hingegen wohnten keine Bauern, aber 32 Gärtner und 9 Häusler. Einer der Gärtner betrieb eine Mühle mit einem Mahlgang. |
|
1803 |
Die Poststraße Waldheim – Nossen (in Marbach seit 1994 die Straße „Am Forsthaus“) wird neu festgelegt. |
|
1806-1815 |
Freiheitskriege |
|
1809 |
Marbach ist von Tiroler Schützen besetzt |
|
1809 |
Bau der Kirchschule in Niedermarbach (an der Ostseite der Friedhofsmauer) |
|
1812 |
Die Franzosen ziehen auf ihrem Marsch nach Russland durch Marbach |
|
06.05.1813 |
Prinz Eugen lagert bei Marbach |
|
07.05.1813 |
Napoleon reitet auf der Straße am Forsthaus durch Marbach (von Etzdorf nach Nossen) |
|
13.11.1813 |
Der russische General Stroganow lagert im Rosental |
|
1815 |
Erstes Schulfest in Marbach |
|
1819 |
Bau des Gasthofes „Kniepe“ im Rosental (1964 abgerissen) |
|
1821 |
Es gibt eine Schützengesellschaft |
|
1823 |
Jährlich findet ein Vogel- und Scheibenschießen statt (am Gasthof „Grüne Tanne“ – heute „Goldener Anker“ |
|
1839 |
Bau der Obermarbacher Schule |
|
1841 |
Der erste Bäcker in Marbach (Hauptstr. 106) |
|
1844-1848 |
Bau unserer jetzigen Dorfstraße |
|
1849 |
Weinanbau in Marbach – „Weinberg“ am Erbgericht – heute |
|
1849 |
In Marbach gibt es eine Kegelbahn (Hauptstr. 156) |
|
Bis 1856 |
gehörte Marbach als Amtsdorf zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Nossen.2) |
|
Ab 1856 |
gehörte Marbach zum Gerichtsamt Roßwein |
|
1857 |
Gründung des Gesangvereins „Lyra“ – erster Gesangverein unseres Ortes |
|
1868 |
Bahnstrecke Nossen – Roßwein – Döbeln wird eröffnet |
|
1872 |
Bahnstrecke Nossen – Freiberg (führt durch den Zellwald) wird in Betrieb genommen. |
|
Ab 1875 |
gehörte Marbach zur Amtshauptmannschaft Döbeln,3) welche 1939 in Landkreis Döbeln umbenannt wurde; als Mittel-, Nieder- und Obermarbach bei Roßwein urkundlich belegt 2) |
|
1877 |
Bau der Mitteldorfschule (am Standort der jetzigen Grundschule). Die alte Schule an der Friedhofsmauer wurde abgerissen. |
|
1880 |
Im Zellwald wird ein Sägewerk errichtet. |
|
1886 |
In Marbach gibt es eine Postagentur |
|
1892 |
Gründung eines Turnvereins in Marbach |
|
1894 |
Es gibt einen Naturheilverein in Marbach |
|
1895-1897 |
Bau der „Neuen Straße“ heute Lorenzstraße |
|
1902 |
Bau der Rosentalschule |
|
1902 |
Das erste Auto in der Umgebung Marbachs (Eigentümer Burgmühlenbesitzer Junghannß) |
|
1904 |
Der Bahnhof Gleisberg-Marbach wird dem öffentlichen Verkehr übergeben. |
|
1904 |
Durch Brandstiftung entstanden in einer Nacht vier Großbrände |
|
1906 |
An der Lorenzstraße wird das erste Haus erbaut (heute Lorenzstraße 1) |
|
1910 |
Eröffnung der Kniepen- und Auentalstraße |
|
1910 |
Gründung der Feuerwehr Marbach |
|
01.01.1911 |
Marbach hat Elektrizität – Lieferant Sägewerk Lange in Obermarbach (Straßenbeleuchtung schon früher) |
|
1911 |
Beseitigung des Berggrabens Zellwald – Gersdorf bei Hauptstraße 172 |
|
1912 |
Bau einer Wasserleitung von Hauptstraße 178 bis Rosentalstr. 2 |
|
18.01.1914 |
Gründung des Arbeiter-Turnvereins „Eiche“ (erster Vorsitzender Härtner) |
|
1914 |
Gleisberg-Marbach hat einen Güterbahnhof |
|
1922 |
Die Kirche erhält eine Jehmlich-Orgel, die eine Orgel vom Beginn des 19. Jahrhunderts, die um 1840 durch F. Pfützner und 1891 durch P. Schmeisser restauriert wurde, ersetzt. |
|
1926/1927/1931 |
An der Lorenzstraße werden drei gemeindeeigene Sechsfamilienhäuser für kinderreiche Familien gebaut. |
|
1927 |
In Marbach gibt es 10 Rundfunkempfänger |
|
25.10.1927 |
Marbach hat eine Busverbindung. Die Linie Siebenlehn – Nossen – Marbach – Roßwein. Täglich werden zwei Fahrten hin und zurück durchgeführt. |
|
Febr. 1929 |
Strenger Frost (-33°C), Frosttiefe 1,5m, viele Bäume sind erfroren |
|
1930 |
Das letzte Strohdach unseres Ortes wird beseitigt (heute Hauptstraße 144) |
|
28.+29.06.1930 |
Turnhallenweihe des Turnvereins „Eiche“ an der Lorenzstraße. |
|
9.10.1932 |
Turnverein Marbach pachtet einen Sportplatz (heute Schulgelände) |
|
15.11.1932 |
Marbach hat eine Sirene (Haltestelle Lorenzstr.) |
|
31.12.1932 |
Marbach hat 124 unterstützte Erwerbslose |
|
10.06.1934 |
Eröffnung eines Freibades (Naturheilverein) |
|
1934 |
Am Siedlungsweg werden sieben Doppelhäuser gebaut |
|
19.10.1935 |
Beisetzung der Urne des japanischen Studenten Eiichi Doi Tsuchii auf dem Marbacher Friedhof |
|
19.07.1936 |
Es gibt eine Gemeindebücherei |
|
22.09.1937 |
Marbach hat eine Gemeindeschwesternstation |
|
1939 |
Marbach zählt 611 Haushalte, davon 150 landwirtschaftliche Betriebe (über 0,5 ha) und 118 Gewerbebetriebe |
|
01.11.1945 |
Schulbeginn nach dem 2. Weltkrieg (in den 3 Schulen mit 2 Alt- und 6 Neulehrern) |
|
1949 |
Neugründung des Turnvereins |
|
1949 |
Es gibt einen Volkschor in Marbach |
|
1949 |
In Marbach gibt es 182 Schrebergärten (Felder des ehemaligen Erbgerichtes) |
|
1950 |
Umgliederung von Kummersheim von Zella nach Marbach |
|
1951 |
Straßenbeleuchtung wurde in Ordnung gebracht |
|
1952 |
In der zweiten Kreisreform in der DDR wurde die Gemeinde Marbach dem neu gegründeten Kreis Hainichen im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) angegliedert. |
|
1953 |
Erstes Schulfest nach dem 2. Weltkrieg |
|
1953 |
Es gibt eine Gruppe des DRK in Marbach |
|
04.07.1954 |
Eröffnung des Kindergartens (ehemalige Turnhalle) Hauptstr.152a |
|
1954 |
Bau eines neuen Sportplatzes (Bierwiese) |
|
1955 |
Auf dem Gelände des ehemaligen Volksbades sind 10 Schrebergärten entstanden. |
|
30.04.1956 |
LPG „Freier Boden“ gegründet, es war die erste LPG unseres Ortes. |
|
1957 |
2. Schulfest nach dem 2. Weltkrieg |
|
1958 |
Bau des ersten Offenstalles |
|
29.03.1956 |
1. Jugendweihe in Marbach |
|
1960 |
Marbach ist vollgenossenschaftlich |
|
1961 |
Fertigstellung des Sportlerheimes (Nossener Str.3) |
|
1961 |
In Marbach finden wöchentlich zweimal Filmvorführungen statt |
|
1961 |
Wasserleitungsbau in der Schrebergartenanlage |
|
1962 |
Die Marbacher Schule ist eine 10 Klassen (POS) Polytechnische Oberschule |
|
1965 |
Hochwasser. Die ältesten Einwohner konnten sich nicht an ein so großes Hochwasser erinnern. |
|
1966 |
3. Schulfest nach dem 2. Weltkrieg |
|
1973 |
Schulerweiterungsbau (vier neue Klassen-Zimmer) |
|
1975 |
Erweiterungsbau an der Mitteldorfschule, 2 Speiseräume, sanitäre Anlagen wurden geschaffen. Das Schulgebäude wird mit modernen Sportanlagen ausgestattet und auf fast 2 ha erweitert. |
|
1.1.1978 |
Es gibt jetzt sieben Straßennamen in Marbach |
|
1.9.1982 |
Die Sparkasse befindet sich jetzt in Hauptstraße 153 |
|
5.8.1983 |
Hochwasser, in drei Tagen 193 mm Niederschlag |
|
4.4.1986 |
Neue Schwesternstation (Hauptstraße 84). Im gleichen Haus (ehemaliges Bauernhaus) wurden vier moderne Wohnungen eingerichtet. |
|
1987 |
Für die geplante zentrale Wasserversorgung unseres Ortes werden 2 Tiefbohrungen durchgeführt (70m) |
|
28.11.1988 |
Der Mast für das Kabelfernsehen (40m) wurde durch einen Hubschrauber der „Interflug“ gesetzt. |
|
01.01.1994 |
Die Gemeinde Marbach mit dem Ortsteil Kummersheim schließt sich mit weiteren Gemeinden zur Gemeinde Tiefenbach zusammen.5) |
|
1994 |
Der Landkreis Hainichen geht in den Landkreis Mittweida auf, dem jetzt Marbach zugehört. |
|
18.10.2000 |
Gründung des Vereins Heimatgeschichte Marbach e.V., 1. Vorsitzende Elke Schrell |
|
08.2002 |
Jahrhundert-Hochwasser mit 300 Liter pro Quadratmeter innerhalb eines kurzen Zeitraums |
|
2007 |
Von der Kirche wurde der Turm saniert und das Geläut restauriert. |
|
2008 |
Die Kirche erhält mit der Bärmig-Orgel aus der Hospitalkirche Annaberg-Buchholz einen besonderen Schatz. Die alte Marbacher Jehmlich-Orgel war nicht mehr reparierbar. |
|
01.07.2008 |
Die Gemeinden Tiefenbach und Striegistal schließen sich zur neuen Gemeinde Striegistal zusammen, wodurch Marbach ein Ortsteil der Gemeinde Striegistal wird. |
|
01.08.2008 |
Der neue Landkreis Mittelsachen, dem jetzt Marbach zugehört, entsteht aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Landkreise Mittweida, Freiberg und Döbeln. |
|
04-08/2010 |
Ausbau Rosentalstraße zwischen Nr. 26 und Marienbach: Neuverrohung des Zulaufs zum Marienbach, Verlegung Abwasserleitung sowie Straßenerneuerung mit Fußweg |
|
2010 |
Bau des ersten Hochwasserschutzdammes in Marbach an der Lorenzstraße |
|
11/2010 |
Ausbau Mühlweg zwischen Marbach und Kummersheim abgeschlossen |
|
08/2011 |
Die Grundschule „Tiefenbach“ in Marbach hat erstmals nur noch vier Schulklassen |
|
09/2011 |
Zusammenführung des Schulhortes aus den Einrichtungen in Böhrigen und Etzdorf an den Schulstandort Marbach, in Kindertagesstätte „Knirpsenhausen“. |
|
2011 |
Leitungsverlegungen der zentralen Abwasserentsorgung für Marbach von Gleisberg bis zum Rosental |
|
26.9.2011 |
Beginn des Aufbaus der zentralen Abwasserentsorgungsanlage auf der Hauptstraße zwischen Abzweig Rosental und Abzweig Siedlungsweg mit gleichzeitigem Ausbau der Ortdurchfahrt in diesem Bereich inkl. der Schaffung eines Fußweges und Erneuerung der Straßenbeleuchtungsanlage |
|
11/2011 |
Neuausbau des öffentlichen Parkplatzes oberhalb des Friedhofs- und Schulgeländes. |
|
2012 2013 |
Bau der Trinkwasserleitung durch Marbach (exakte Daten fehlen) |
|
31.5.-3.6.2013 |
Hochwasser. Ein Starkregen mit zirka 50 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde führte im Marbach und umliegenden Dörfern zum raschen Anschwellen der Dorfbäche. |
|
19.09.2013 |
Einweihung der neu ausgebauten Ortsdurchfahrt zwischen den Einmündungen der Lorenzstraße und dem Siedlungsweg nach fast zweijähriger Bauzeit. Auf den 1,3 km langen Straßenabschnitt wurde erstmalige eine zentrale Abwasserentsorgung, ein Fußweg und neue Entwässerungsleitungen für den Straßen- und Gehwegbereich aufgebaut. |
|
05/2014 |
Fertigstellung des Aufbaus der zentrale Abwasserentsorgung im Rosental nach fünf Jahren Bauzeit |
|
04.-06.07.2014 |
750-Jahrfeier Marbach |
|
2014 |
Fortführung des Baus der zentralen Abwasserentsorgung in Marbach in den Bereichen Hauptstraße 57 bis 45 sowie im Siedlungsweg |
|
03.2015-06.2016 |
Grundhafter Ausbau der Lorenzstraße |
|
2018 |
Grundhafter Ausbau der Gartenstraße und des „Kniependurchbruchs“ |
|
07.06.2019 |
Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Marbacher Kirche nach umfangreichen Sanierungsarbeiten |
|
31.12.2022 |
Marbach hat 926 Einwohner |
Deutung des Ortsnamens nach 8)
Der Marbach durchfließende Bach heißt Marienbach. Die auch im Zusammenhang mit dem naheliegenden ehemaligen Kloster Altzelle im Volksmund verbreitete Ableitung des Dorfnamens von Maria ist aus sprachwissenschaftlicher Sicht nicht haltbar. Vielmehr geht der Ortsname, wie aus der Schreibung Marchbach von 1264 hervorgeht, auf den Gewässernamen zurück. Marc(h)bach kann mit Grenzbach übersetzt werden. Marbach ist also eine Siedlung am Grenzbach.
Folgende Schreibweisen des Ortsnamens sind urkundlich belegt: 7)
1264: Marchbach
1330/57: Martbach
1552: Margbach
1555: Marpach
1875: Marbach (Mittel-, Nieder- und Ober-) bei Roßwein
Andere Orte mit dem Namen Marbach in Deutschland:
Marbach am Neckar
(Baden-Württemberg): 15.474 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Der Ort wurde 972 erstmals urkundlich erwähnt.
Marbach am Neckar ist die Geburtsstadt des Dichters Friedrich Schiller. Sie liegt im Mittleren Neckarraum auf einer Anhöhe auf der rechten Seite des Flusses.
Marbach (Petersberg)
(Thüringen): 2.344 Einwohner (Stand: 30. Juni 2024).
Der Name „Marbach“ kommt von Marcbach (Grenzbach).[2] Moarbich heißt der Ort im örtlichen Dialekt, dem Rhöner Platt.
Marbach wurde, soweit bekannt, im Jahr 1272 erstmals urkundlich erwähnt.
Marbach OT von Leubsdorf
(Lamdkreis Mittelsachsen): 592 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2023).
Die erste urkundliche Erwähnung von Marbach stammt aus dem Jahre 1378 als Marcbach. Die Deutung des Namens bezieht sich auf die früher im Tal der Flöha verlaufende Grenze (= Mark) der Herrschaft der Schellenberger. Marbach unterstand diesem Sitz und dessen Nachfolger, dem Amt Augustusburg, grundherrschaftlich wie verwaltungsmäßig bis 1875.
Marbach (Erfurt)
(Thüringen): Ein Stadtteil von Erfurt, 4.401 Einwohner im Jahr 2020.
Marbach wurde 1211 unter dem Namen Martbech erstmals urkundlich erwähnt. Bis ca. 1300 gehörte Marbach den Grafen zu Gleichen, die den Ort später an mehrere Grundbesitzer weitergaben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Marbach fast komplett zerstört.
Quellenverzeichnis:
- Basis der Chronik: Text „Zur Geschichte von Marbach 1162 bis1989“ von Arno Heinrich
- 1)Broschüre „Chronik und Geschichte der Gemeinde Marbach, Herausgeber: Rat der Gemeinde Marbach, August 1889, Marbacher Zeitereignisse, Seiten 33 bis 35
- Broschüre „Chronik 750 Jahre Marbach“
- 2) Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas.Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 70 f.
- 3) Die Amtshauptmannschaft Döbeln im Gemeindeverzeichnis 1900
- 7) Karlheinz Blaschke (Hrsg.): Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Leipzig 2006, ISBN 3-937209-15-8, S. 458.
- 8) Ernst Eichler, Hans Walther(Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, Band II, S. 11.